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Willkommen auf den Chip-Entwicklungsseiten für Schüler

Chip



Wir geben Unterstützung für das Schülerprojekt "Ich entwickle meinen eigenen Chip".

Invent-A-Chip

Beim bundesweiten Wettbewerb "Invent A Chip" des VDE und des BMBF soll Schülern die Gelegenheit gegeben werden, selbst einen Chip für eine selbstgewählte Aufgabe zu entwerfen. Dieser Chip wird dann von Partnerunternehmen in Silizium gefertigt. Die Besten bekommen attraktive Preise.
Die aktuellen Wettbewerbsunterlagen sind auch in diesem Jahr wieder bundesweit an 3.000 Schulen verschickt worden.

Das von uns angebotene Chip-Training soll Hilfestellung bei der Beantwortung offener Fragen geben.

Zu den Informationsseiten für den Invent-A-Chip Wettbewerb des VDE und BMBF: hier klicken

Worum geht es hier?

Mikrochips finden sich heute überall und bestimmen unser Leben. Aber wie funktionieren sie und wie entwickelt man sie? Wie es geht, zeigen wir in diesem Workshop, wo man selbst eine digitale Schaltung entwerfen und ausprobieren kann - nach genau den gleichen Methoden wie die Profis. Das Ganze natürlich unter Anleitung erfahrener Chipdesigner.

Was haben wir vor?

Wir verwenden einen daumennagelgroßen Chip - ein CPLD von der Firma Xilinx, in den man eine Schaltung mit bis zu 6400 Transistoren hineinladen kann. Wir schreiben hier also kein Programm für einen Prozessor, sondern entwickeln eine digitale Schaltung. Dazu beschreiben wir in einer speziellen Sprache, was die Schaltung für Anschlüsse hat und was sie später machen soll. Das sieht dann etwa so aus:

 

Xilinx Design Flow
Von der VHDL-Datei zum programmierten CPLD - der Design Flow in der Entwicklungsumgebung ISE WebPACK der Firma Xilinx.

Was haben wir vorbereitet?

CPLD - Entwicklungsboard
CPLD - Entwicklungsboard
  • Auf einem MS/Windows-PC ist die frei verfügbare Entwicklungsumgebung ISE WebPACK für CPLD's und kleine FPGA's von der Firma Xilinx installiert. Dieses Programm benutzen wir, um den CPLD auf der Leiterplatte mit den verschiedenen Schaltungen zu programmieren.
  • Eine Leiterplatte mit dem programmierbaren Chip, ein paar Leuchtdioden, Schaltern und Steckern und einige Beispielschaltungen für den Chip, die ihr abändern könnt.

Ein paar Abkürzungen

XILINX ISE WebPACK
Software" ISE WebPACK" von XILINX

CPLD: (Complex Programmable Logic Device; deutsch etwa: Komplexe programmierbare logische Einheit): So heißen die Chips, bei denen die inneren Verbindungen zwischen den einzelnen Logikblöcken später per Software eingeschaltet werden.

 

VHDL: (VHSIC (Very High Speed Integrated Circuit) Hardware Description Language; deutsch etwa: Hardwarebeschreibungssprache für sehr schnelle integrierte Schaltkreise): So heißt die Programmiersprache, die wir zum Beschreiben der Funktionsweise benutzen.

 

XILINX: So heißt das Unternehmen, das den von uns verwendeten CPLD-Chip herstellt und die Software zum Programmieren dieser Chips bereitstellt.

 

Mikrochip: Das Wort Mikrochip bezeichnet in der Elektrotechnik Halbleiterelemente oder Systeme mit mikroelektronischen Bau- und Schaltelementen.

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Antworten auf häufig gestellte Fragen

Warum das alles?

Das angebotene Chip-Training (also Vorlesung und Fragestunde) soll euch einige Hintergrundinformationen geben und damit die Beantwortung des Fragebogens erleichtern.

Warum macht ihr das?

Wir möchten, dass möglichst viele Schüler aus unserem Land an diesem hochinteressanten Wettbewerb teilnehmen und zumindest in die nächste Runde kommen.

Einen Chip entwickeln? Ich habe doch keine Vorkenntnisse :-(

Vorwissen ist nicht nötig, sondern nur Interesse am spannenden Thema.

Schaffe ich das?

Vielleicht nicht allein. Die Spezialisten des Instituts sind deshalb dabei, beraten und helfen.

Eine Vorlesung, das hört sich sehr trocken an!

Die Vorlesung liefert in lockerer Form die Informationen, die euch bei der Beantwortung des Fragebogens helfen sollen. Nachfragen erwünscht.

Muss ich programmieren können?

Nein.

Muss ich löten können?

Nein.

Was muss ich mitbringen?

Interesse und gute Laune. Und möglichst den ausgedruckten Fragebogen. Ausserdem überlegt euch doch einmal, welchen Chip für welche Aufgabe ihr gerne entwickeln würdet. Auch verrückte Ideen mitbringen, wir können dann besprechen, was sinnvoll und machbar ist. Kreativität ist gefragt.

Warum stellt ihr nicht einfach die Antworten für den Fragebogen ins Netz, dann spare ich mir den Stress?

guter Witz

Ich habe Interesse am Wettbewerb, aber leider keine Zeit, am Chip-Training teilzunehmen.

Wenn Du eine bestimmte Frage beim Fragebogen nicht beantworten kannst, schicke uns eine Email über chip(at)uni-rostock.de.

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Zusatzinformationen

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